Kart Club Trier eV im ADAC
 

Ravenol Longrunner Cup 

Rennen 1 am 10.07. 2021 in Uchtelfangen 

Ein Rennbericht von unserem Clubmitglied "Mr. Longrun" Bernd Henrich. 

Bernd Henrich, der Vater von Mika Henrich, ein Stammfahrer des K-Race-Tec-Teams in der German Team Championship (kurz GTC) betreut unsere Longrunner Klasse mit aller Expertise aus der GTC. 

K-Race-Tec ursprünglich mit zwei Teams gemeldet, musste Coronabedingt eine Zwangspause einlegen. Man hofft dort jedoch, beim nächsten Rennen am Start sein zu können.

Premiere in der ADAC VT-Kart-Trophy-Südwest. Das erste Langstreckenrennen stand an. Es gingen 3 Teams mit 8 Fahrern an den Start. Team Klein (61), Team Busse (60) und Team Stoffel (62).

Im Rahmen der Renndauer von 150 Minuten (2h 30 min) wurden 204 Runden auf dem Saarland Ring zurückgelegt. Das ist eine fast 12 fache Distanz verglichen mit den „Sprintrennen“ die sonst im Kartsport gefahren werden. Die Max-Fahrzeit je Fahrer beträgt 35 Minuten, dann muss gewechselt werden.

Bereits kurz nach dem Start kam das Kart von Team Busse (60) wieder in die Box. Eine Leckage am Tanksystem konnte schnell behoben werden, aber das bedeutete schon einen Rückstand auf das Feld. 

Nach 23-28 Minuten Fahrzeit stand der erste Fahrerwechsel bei den Teams an. 

Pech beim Team Stoffel (62). Der neue Fahrer schaffte es nicht mal aus der Boxengasse. Mit einem lauten Knall riss die Kette. Aber wer nun denkt – Fertig, Ausgeschieden – der kennt den Geist des Langstreckenrennens noch nicht. Fieberhaft wurde repariert. Kette und Ritzel erneuert, Kettenblatt ausgerichtet, alles wieder festgezogen und nach ca. ½ Stunde Reparaturzeit ging es zurück ins Rennen.

Erneut bekam das Team Busse (60) Probleme. Mit plattem Vorderreifen kam der Fahrer mit dem Kart in die Box. Grund nicht nur für den Plattfuß war wohl eine Kollision. Denn die gesamte Lenkung war krumm. Hätte der Reifenwechsel noch in der Boxengasse erfolgen können, musste nun im Zelt am Kart geschraubt werden.

Aber auch bei der Konkurrenz schlug der Defektteufel zu. Bei Kart Racing Klein (61) musste einen Aufenthalt im Teamzelt einlegen.

4 bzw. 5 Fahrerwechsel waren bei den Teams nötig, um bei vorgeschriebener Mindestfahrzeit eines jeden Fahrers, einer erlaubten Maximalfahrzeit pro Turn und der benötigen Mindestruhezeit pro Fahrer die Renndistanz zu bewältigen. Umfangreiche Berechnungen und Strategieplanungen sind dazu nötig – werden durch eine Panne schnell mal über den Haufen geworfen.

Nur ca. 6 Minuten vor dem Ende musste das Team Stoffel (62) Ihr Kart nach einem erneuten Kettenriss abstellen. Mit 160 gefahrenen Runden war der Rückstand deutlich und eine Reparatur in der verbleibenden Rennzeit nicht mehr zu schaffen.

Am Ende der 2:30 Stunden konnte das Team Kart Racing Klein (61) mit 9 Runden Vorsprung vor Team Busse (60) die Ziellinie überqueren.

Fazit aller Teilnehmer: Schön wars und gerne wieder. Das nächste Mal mit hoffentlich mehr Teilnehmern.

  

 
 
 
 
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